Warum Physiotherapie bei Tieren?


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Beim Menschen wird die Physiotherapie bekanntlich seit Jahrzehnten zur Vorbeugung von gesundheitlichen Problemen und zur Heilung angewandt.
Auch bei Tieren können nach Verletzungen, Operationen und bei Erkrankungen Probleme am Bewegungsapparat auftreten, die ohne physiotherapeutische Behandlung häufig zu Komplikationen führen und das Tier in seinem Alltag stark behindern.

 


 
 

Vorgehensschritte

 
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  • Befundaufnahme

  • Erstellen des Behandlungsplanes

  • Gezielte Behandlung

  • Instruktion des Tierhalters

 
 

Anwendungsbereiche

 
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Nach Operationen des Hinterbeines kann die Kniescheibe Gleitprobleme bieten - gezielte Mobilisation ist wichtig.

 

Chirurgie

  • Hüftprothese
  • Kreuzbandriss
  • Frakturen
  • Hüftkopfresektion
  • Ellbogendysplasie
  • Schulterarthrodese
  • Diskushernie
  • etc...
 
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 Mobilisation der Halswirbel bei Beschwerden des Nackens oder der Vordergliedmasse.
 

Neurologie

  • Rückenmarkinfarkt
  • Diskushernie
  • Periphere Nervenläsion
  • Lahmheit ohne klare Ursache
  • etc...
 
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Dehnung von verkürzter Muskulatur des Oberschenkels ist nötig, vor allem wenn das Tier ein Hinterbein nicht belastet.

 

Orthopädie

  • Sehnen-/Sehnenscheidenentzündung
  • Gelenksinstabilität
  • Muskelkontraktur,/-zerrung,/-riss
  • Compartmentsyndrom
  • Hüftluxation
  • Lymphödem
  • etc...
 
 

Behandlungstechniken

 
5 Manuelle Techniken
  • Weichteichtechniken wie klassische Massage, Tiefenmassage, Stresspunktbehandlung, Entspannungstechniken, Dehnungen
  • Gelenkstechniken, wie Mobilisation einzelner Gelenke oder ganzer Bewegungssegmente
  • Lymphdrainage zur Anregung des Lyphflusses und zur Abschwellung von Oedemen
  • Aktive Bewegungstherapie, z. B. Muskelaufbau, Kräftigung, Stabilisierungstraining, Haltungsschulung und Koordinationstraining
 

 


Verbesserung der Beweglichkeit der Lendenwirbelsäule - Tiere scheinen die Behandlung zu geniessen.


 
Als Begleitproblematik bei vielen Leiden des Bewegungsapparates findet sich verspannte Schultermuskulatur.
Tiere unterziehen sich gerne einer Mobilisationsmassage.

 
5 Physikalische Techniken
  • Laser zur Stimulation der Zellaktivität, Durchblutungssteigerung
  • Ultraschall zur Erwärmung in der Tiefe, Belastung des Gewebes auf Zug und Druck, Resorptionsförderung durch Beeinflussung der Zellmembran
  • Wärme / Kälte zur Förderung der Durchblutung, Senkung des Muskeltonus
 

 

 

 

Ursi Stähli dipl. Physiotherapeutin
Mitglied Schweiz. Verband für Tierphysiotherapie SVTPT
5 Telefon +41 31 9722267
+41 78 6543636
    E-Mail info@tierphysiotherapie.ch  
  Ausbildung 1984 Diplom in Physiotherapie, Inselspital Bern  
    1992 Bachelor of applied science in Physiotherapy, Australia  
    1999 - 2001 Ausbildung zur Tierphysiotherapeutin SVTPT  
    2001 Abschlusszertifikat in Tierphysiotherapie SVTPT  
seit 2001 Tätig an der Kleintierklinik des Tierspitals Bern

 

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